Studieren im Alter - Mit 30 schon alt?


Hört man sich um, sind viele Menschen der Meinung, mit 30 ist man zu Alt für ein Studium. Viele schämen sich schon, wenn sie mit 25 zu studieren beginnen. Warum auch nicht? Viele haben davor schon gearbeitet und eine Menge Berufserfahrung gesammelt. Das kann einem beim Studium nur helfen und nicht umgekehrt. Andere wiederum haben früh Kinder bekommen und möchten ihr Studium nachholen. Alles ist möglich. Es gibt in Sachen Studium kein Höchstalter. Es gibt sogar noch 90 Jährige, die regelmäßig Vorlesungen besuchen.

Für den Berufsalltag macht es da zwar wenig Sinn, aber für das eigene Gehirn sehr wohl. Wir Menschen sind auf dieser Erde, um zu lernen. Immer und immer wieder. Also warum aufhören, wenn man die erste Etappe fertig hat? Wer mit 30 studiert, ist im besten Alter. Man kann es heute wunderbar mit einem Beruf kombinieren. Personalchefs finden es ebenso toll, wenn ihre Mitarbeiter, etwas die Zukunft tun. Das zeigt Willen und Ehrgeiz. Einziges Manko. Man bekommt nicht so viele Förderungen, wie als junger Student.

Viele Zusatzleistungen enden mit 27. Manche sind da aber auch nicht so streng. Hat man einen Studentenausweis, kommt man auch mit 40 manchmal günstiger davon. Probieren geht über studieren. Schämen muss man sich auf keinen Fall. Was ist schon daran schlecht, wenn man sich weiterbilden möchte? Kein Mensch weiß, was man vorher gemacht hat. Sitzt man als 40 Jähriger an der Uni, kann man trotzdem schon einen Doktortitel in der Tasche haben. Keiner weiß, dass man bis jetzt vielleicht nur im Supermarkt gejobbt hat. Hauptsache man tut etwas für sich selbst und die Karriere. Fremde Meinungen sind egal.